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ride of silence teaser

Am 17. Mai findet die Ride of Silence Tour vor dem ZOB statt. Um 19 Uhr geht es zu den Orten an denen Radfahrer verunglückt sind. Foto: Ride of Silence

10. Mai 2017

Onlineredaktion: Cornelia Schröder

Weltweite Gedenkfahrt für die bei Unfällen getöteten und verletzten Radfahrenden – Aufstellen eines Ghostbike für getötete Radfahrerin „Am Bahndamm“

Am Mittwoch, den 17. Mai, findet der diesjährige Ride of Silence statt. Hierbei gehen weltweit in über 400 Städten und 48 Ländern Menschen auf die Straße, um an diejenigen zu gedenken, die als Radfahrende im Straßenverkehr getötet oder verletzt wurden.

Oldenburg - Ohne Knautschzone unterwegs, ist das Risiko von schweren und tödlichen Verletzungen bei Unfällen für Radfahrende besonders groß. Vor allem, da sie verkehrsplanerisch häufig mit Lösungen (über-)leben müssen, die sie an den Rand drängen, unsichtbar machen und benachteiligen.

Leider kam es in Oldenburg erst vor wenigen Tagen zu einem Unfall, der dies bestätigt: Eine Radfahrerin wurde von einem aus einer einmündenden Straße kommenden Transporter angefahren und erlag noch am selben Tag ihren schweren Verletzungen.

Um dieses tragische Geschehen nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, wird von Fahrrad-Aktivist/innen aus dem Umfeld der Critical Mass Oldenburg im Rahmen dieses Ride of Silence ein Ghostbike aufgestellt. Bei Ghostbikes handelt es sich um komplett weiße Fahrräder, die Stellen markieren, an denen Radfahrende durch Verkehrsunfälle getötet wurden. Sie dienen als Mahnmale und als Orte der Erinnerung.

Deutschlandweit wurden in den letzten Jahren jeweils rund 400 Radfahrende bei Verkehrsunfällen getötet  und weit über 70.000 verletzt. In Oldenburg gab es bis zum tragischen Unfall am 28. April zwar seit 2013 keine getöteten Radfahrenden zu verzeichnen. Die Zahl der Verletzten ist aber dessen ungeachtet besorgniserregend hoch: So wurden im vergangenen Jahr 49 Radfahrende bei Unfällen schwer und 353 Radfahrende leicht verletzt. Überhaupt bewegen sich die Unfallzahlen für den Radverkehr in Oldenburg auf einem hohen Niveau. Diese Zahlen stellen dabei das Ergebnis einer Entwicklung dar, die seit 2010 im Gange ist. Seitdem weisen nahezu alle relevanten Zahlen einen deutlichen Trend nach oben auf – die Zahl der Unfälle mit der Beteiligung von Radfahrenden, die Zahl der dabei Leichtverletzten sowie die Zahl der dabei Schwerverletzten. Je nach Kennzahl sind das heute 26 bis 58 Prozent mehr als noch 2010.

Radfahren ist eine Fortbewegungsart, die vom Kindesalter bis ans Lebensende den Allermeisten offensteht. Es handelt sich um eine der ersten Formen der eigenen Mobilität, es ist gut fürs Wohlbefinden, für die Gesundheit und für die Umwelt. Es ist platzsparend, lässt einen die Welt sehen und mit anderen Menschen in Interaktion treten. Gleichzeitig sind Radfahrende relativ schutzlos unterwegs. Menschen, die sich so bewegen, müssen geschützt werden! Wenn sie übersehen werden und dieses Übersehen-werden sich nicht nur häuft, sondern in der Folge auch Menschen tötet oder schädigt, dann läuft etwas ziemlich falsch. Genau aus diesem Grund findet der Ride of Silence statt.

Ride of Silence am 17. Mai

Treffpunkt: Ghostbike am ZOB, Karlsstraße

ab 18.30 Uhr - Abfahrt 19 Uhr


Wir fahren gemeinsam durch die Stadt und besuchen dabei Stellen, an denen Radfahrende getötet oder schwer verletzt wurden. „Am Bahndamm“ wird ein Ghostbike als Mahnmal für eine getötete Radfahrerin aufgestellt. Das Tempo ist moderat, dem Anlass entsprechend ist die Ausfahrt still und ruhig.

Mehr INFOS zum Ride of Silence und die digitale Karte aller Ausfahrten gibt es hier: www.rideofsilence.org.

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