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NABU Hatten will sich weiter für eine Ökologische Bewirtschaftung kirchlicher Nutzflächen einsetzten. Foto: NABU Hatten

02. Juni 2017

Onlineredaktion: Cornelia Schröder

Kirche lehnt weiterführende Gespräche ab

Mit dem Projekt "ökologischere Bewirtschaftung kircheneigener landwirtschaftlicher Nutzflächen in der Gemeinde Hatten unter dem Gesichtspunkt Bewahrung der Schöpfung" versucht der NABU Hatten im Rahmen seiner Möglichkeiten etwas für den Umweltschutz in der Gemeinde Hatten zu tun.

Oldenburg|Hatten - In der Gemeinde Hatten sind die Ev. Luth. Kirchen Sandkrug, Hatten und Ganderkesee Eigentümer von je ca. 10 Hektar landwirtschaftlicher Flächen. Die St. Trinitatis-Gemeinde, selbständige Ev. Luth. Kirche Oldenburg ist Eigentümer von ca. 1,3 Hektar. Alle Flächen werden von den Pächtern konventionell landwirtschaftlich bewirtschaftet. Die Kirchen sind als Eigentümer direkt dafür verantwortlich, wie die Pächter mit dem Kircheneigentum umgehen. Da sich die Aktivitäten des NABU Hatten ausschließlich auf das hiesige Gemeindegebiet erstrecken, sind die vier genannten Kirchen die direkten Ansprechpartner für die NABU-Ortsgruppe Hatten, wenn es um eine ökologischere Bewirtschaftung dieser Flächen geht. Die Kirchen gelten gemeinhin als hohe moralische Instanz, und man sollte meinen, dass sie bei der Bewirtschaftung ihrer Flächen, besonders was ökologische Standards betrifft, sich beispielhaft verhalten.

Nach bereits geführten Gesprächen in den Jahren 2014 und 2016 schlug der NABU Hatten, einen weiteren "Runden Tisch", zusätzlich mit den Pächtern, vor. Dieser Vorschlag wurde, nachdem das Thema in Kirchenratsversammlungen der Ortskirchen besprochen wurde, abgelehnt. Die Kirchen argumentieren, dass sie mit der Verpachtung ihrer Ländereien bäuerliche Familienbetriebe unterstützen und sich die Bewirtschaftung im Rahmen der geltenden Gesetze bewege. Hervorgehoben wird, dass keine genveränderten Pflanzen angebaut und kein Klärschlamm aufgebracht werden dürfe. Da seitens der Ortskirchen kein weiterer Gesprächsbedarf besteht, wurde vom NABU-Hatten im Januar 2017 Herr Bischof Janssen von der Ev. Luth. Kirche in Oldenburg persönlich angeschrieben und um ein Gespräch gebeten. Von einem Referenten des Bischofs wurde mitgeteilt, dass der Bischof für ein Gespräch nicht zur Verfügung stehe.

Der NABU Hatten ist der Auffassung, dass der Kirche aufgrund ihres Ansehens und des Umstandes, dass sie weithin als hohe moralische Instanz angesehen wird, hier eine besondere Aufgabe zukommt. So sollte sie unabhängig von den gesetzlichen Vorschriften eine Vorreiterrolle einnehmen. Es ist nämlich unstrittig, dass im Rahmen der geltenden Gesetze das Grundwasser immer schlechter wird und der Artenrückgang immer weiter fortschreitet. Gerade Wiesenvögel wie zum Beispiel: Kiebitz, Großer Brachvogel, aber auch die Feldlerche, das Rebhuhn und der Fasan brechen in ihren Beständen dramatisch ein. Man hat zum  Beispiel in NRW festgestellt, dass die Insekten auf Flächen, die seit 35 Jahren erforscht werden, quantitativ um 80 % zurückgegangen sind. Und ein Ende dieser Katastrophe ist nicht in Sicht! 

Optimistisch stimmt den NABU das "Impulspapier" der AG Umweltinitiative der Ev. Luth. Kirche in Oldenburg (Oberkirchenrat) vom 4. November 2009. Das Impulspapier mit der Überschrift "Leitlinien der Ev. Luth. Kirche in Oldenburg zur Bewahrung der Schöpfung" ist im Internet abrufbar.  Der entscheidende Absatz im Impulspapier, dem der NABU nichts hinzufügen kann, lautet unter Punkt 7:

"Biologische Vielfalt erhalten:

Mit dem Klimawandel und unserer Ernährungsweise gehen für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten hohe Belastungen und die Gefahr der Verdrängung und Ausrottung einher. Die Vielfalt der Lebensräume und die biologische Vielfalt gilt es zu erhalten, dies ist auch ein Beitrag zur Generationengerechtigkeit. Wir nehmen unsere Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung wahr, wenn wir unsere kirchlichen Außenanlagen und landwirtschaftlichen Flächen in Kirchenbesitz konsequent naturverträglich bewirtschaften und Pachtverträge mit Dritten in diesem Sinne überprüfen."


Kontakt:

NABU   Hatten

www.nabu-hatten.de


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