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Gesangsbücher Teaser

Bischof Jan Janssen präsentiert im Brillenladen „Die Diekers“ das älteste Exemplar der Gesangbuch-Ausstellung. Es stammt aus dem Jahr 1688 und wurde in Bremen gedruckt. Foto: ELKiO/Hans-Werner Kögel

07. Oktober 2017

Onlineredaktion: Cornelia Schröder

Eine Ausstellung in den Schaufenstern des Brillenladens „Die Diekers“ in Oldenburg

Eine ungewöhnliche Schaufenstergestaltung ist derzeit bei dem Brillenladen „Die Diekers“ in der Oldenburger Innenstadt, Lange Straße 53 (Ecke Bergstraße), zu entdecken. Dort sind noch bis zum Reformationstag, am 31. Oktober, 32 Gesangbücher aus 300 Jahren aus der Privatsammlung von Bischof Jan Janssen ausgestellt.

Oldenburg - Anlässlich des 500. Jahrestages der Reformation Martin Luthers werden die Gesangbücher erstmalig in dieser Form der Öffentlichkeit vorgestellt. Das älteste Exemplar stammt aus dem Jahr 1688 und wurde „zum Heilsamen Gebrauch der Evangelischen Gemeine CHRISTI an der Königl. Schwed. Haupt= und Dom=Kirchen St. Petri“ in Bremen gedruckt. Zu sehen sind auch Gesangbücher aus den Niederlanden, der Schweiz, Brasilien, Polen, England sowie aus dem deutschsprachigen Raum. Neben Gesangbüchern aus Bayern, Nieder-Schlesien, Görlitz oder Ostfriesland ist auch ein Gesangbuch für die „evangelisch=lutherischen Gemeinden der oldenburgischen Landeskirche“ aus dem Jahr 1930 ausgestellt, dass von den damaligen Oldenburger Verlag von Gerhard Stalling gedruckt wurde.

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Neben dem ältesten Gesangbuch von 1688 aus Bremen (r.) ist links ein Gesangbuch für die „evangelisch=lutherischen Gemeinden der oldenburgischen Landeskirche“ zu sehen, das vom damaligen Oldenburger Verlag von Gerhard Stalling gedruckt wurde. Foto: ELKiO/Hans-Werner Kögel.

„Die Gesangbücher sind ein Stück ständiger Reformation“, sagte Bischof Janssen. Martin Luther habe selber Lieder geschrieben, mit denen er alte Lieder in die aktuelle Sprache seiner Zeit gebracht habe. Auch habe er ganz neue Lieder verfasst, die bis heute bekannt seien. Dazu zähle „Ein feste Burg ist unser Gott“ oder „Nun freut euch lieben Christen g‘mein“.

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32 Gesangbücher aus 300 Jahren sind in den Schaufenstern zu betrachten. Dazu gehört das „Neue Hirschbergisches Gesangbuch“ (l.), welches aus 1500 alten und neuen Liedern besteht und 1804 in Nieder-Schlesien gedruckt wurde und das „Gesangbuch für die evangelisch-lutherische Kirche unveränderter Augsburgischer Konfession“ (r.), das 1896 in Warschau gedruckt wurde. Die Ausgabe kostete damals 75 Kopeken. Foto: ELKiO/Hans-Werner Kögel.

Die Gesangbücher haben zudem das wichtige Anliegen, die Gemeinde sprachfähig zu machen, so Janssen weiter. Die Gemeinde beteilige sich, bilde sich und nehme die Worte gemeinsam in den Mund. Auch laden die Gesangbücher ein, sich mit der eigenen Glaubensgeschichte zu beschäftigen. Sie regen zum Nachdenken und natürlich zum Singen an. Gleichzeitig erzählten Gesangbücher vom der Geschichte. Von der regionalen Geschichte einzelner wie auch von Lebensgeschichte

Die alten Gesangbücher erhielten oftmals Widmungen, Familienchroniken, Anstreichungen, Einlegeblättchen oder Lesezeichen. Sie seien ein Konfirmationsgeschenk, das notwendigste Gepäck der Flüchtlinge nach dem Zweiten Weltkrieg oder eine stolz getragenen Schmuckausgabe gewesen.

Gesangsbücher 3
Das „Gesangbuch für die evangel.=lutherische Kirche in Bayern“ (l.) wurde um 1830 bei der Königlichen Bayerischen Hofbuchdruckerei gedruckt und kostete damals 1.02 Mark. Das 1790 in Rinteln gedruckte „Geistliche Hand= und Reise=Büchlein“ enthält neben Lieder und Gebete auch eine „Anweisung wie sich junge Leute auf Reisen zu verhalten haben“. Foto: ELKiO/Hans-Werner Kögel.

Die schönsten Ausgaben aus der rund 150 Exemplare umfassenden Sammlung hat Bischof Janssen für diese Ausstellung ausgewählt. Die Sammlung, die sein Vater begonnen hatte, bestehe aus vielen persönlichen Geschenken und einigen wenigen Flohmarkt- Fundstücken. Die Idee, diese Gesangbücher nun in Schaufenstern auszustellen, sei im Gespräch mit den Inhabern Eva und Stefan Dieker nach der Bibellesung Ende August im Brillenladen entstanden, berichtete Janssen. Er danke ihnen, dass sie die Schaufenster zur Verfügung gestellt und so ansprechend dekoriert haben. Damit sei ein „Hingucker“ entstanden.

Kontakt:

Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg
Philosophenweg 1
26121 Oldenburg



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