Suche

Suche

Für die Oldenburger Internetzeitung suchen wir eine/n Medienberater/in. Weitere Informationen dazu hier ...

Kalender

Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 31



Anzeige/n

Webseitenoptimierung Grabo Service Wardenburg

Oldenburger Webstammtisch

.

322-Grotelüschen und Grindel

Bundestagsabgeordnete Astrid Grotelüschen und DFB Präsident Reinhard Grindel auf dem roten Sofa   Bild: bodopell  



13.Dezember  2016

Onlineredaktion Bodo Pell


„So langsam bin ich das Thema nämlich auch leid“ 

text Am 20. November besuchte der Präsident des DFB Reinhard Grindel auf Einladung von Bundestagsabgeordnete Astrid Grotelüschen Sportbegeisterte Bürger in Wildeshausen. Dabei wurde auch das Problem von Lärmschutzauflagen bei Sportplätzen und Anlagen angesprochen. Grindel versprach sich darum zu kümmern.

Wildeshausen - Fußballobmann Marco Castiglione vom TV Jahn Delmenhorst beklagte sich das der Verein seit Jahren mit Lärmschutzauflagen auf seiner Anlage zu kämpfen hat. Grindel pflichtet Castiglione „in allen Punkten“ bei. Er verspracht, in der nächsten Woche mit Bundesumweltministerin Barbara Hendricks zu telefonieren, um den Druck in Sachen Lärmschutzverordnung zu erhöhen. „So langsam bin ich das Thema nämlich auch leid“ erklärte er.

Sollte das Wort von Grindel schon gegriffen haben? Denn jetzt konnte Grotelüschen erfreuliches vermelden.

Gute Nachrichten für den TV Jahn und andere Sportvereine in Delmenhorst und Niedersachsen. Die Bundestagsabgeordnete Astrid Grotelüschen freut sich, dass sie aus Berlin endlich über Verbesserungen für Sportvereine in Bezug auf den Lärmschutz berichten kann. „Die neuen Regelungen bedeuten eine enorme Erleichterung für unsere Vereine.“, so Grotelüschen.

Bisher galt, dass in Wohngebieten mit enger Bebauung strenge Lärmschutzauflagen auch von Sportvereinen eingehalten werden müssen. Das machte reguläres Training in den Abendstunden oder am Wochenende fast unmöglich. Mit der Einführung des Baugebietstyps „Urbanes Gebiet“ werden die Bestimmungen den aktuellen Lebensumständen in den Städten angepasst.

Insbesondere wird in diesem neuen Gebietstyp auch darauf Wert gelegt, dass Sport wieder Wohnortnah möglich sein muss. So sollen zum Beispiel die zulässigen Lärmpegel im Bereich von Sportstätten in Ruhezeiten und am Wochenende um 5 dB angehoben und damit den tagsüber geltenden Werten angeglichen werden, was ein normales Training im Mannschaftssport, zum Beispiel nach Feierabend, wieder ermöglicht.


Astrid Grotelüschen freut sich besonders, dass nach ihrem zweijährigen Einsatz auf Bundesebene den Vereinen und Sportlern jetzt diese lang erhoffte Erleichterung zukommt. „Sport ist für viele fester Bestandteil des Lebens. Er stärkt die Gemeinschaft, fördert Integration und bietet einen Platz für unsere Kinder.
 

Dafür sollte niemand an die Stadtgrenze fahren müssen“, betont Grotelüschen. Die Änderung der Sportanlagenlärmschutzverordnung, wie das Gesetzesungetüm im Amtsdeutsch heißt, verheißt noch in einem weiteren Punkt Besserung. Auch der Altanlagenschutz wird gestärkt. Das sichert Vereine ab, die ihre in die Jahre gekommenen Anlagen sanieren wollen oder müssen. Mit der neuen Regelung kann dann etwa problemlos der alte Belag durch modernen Kunstrasen ersetzt werden, ohne dass damit auch schärfere Bestimmungen im Lärmschutz einhergehen.



Anzeige

Internetservice Oldenburg LK





.