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137-Anna Maria Stommel

  v.l.: Maria Anna Stommel signierte für Ulrike Schlüter gleich zwei Gedichtsbände.       Bild: bodopell  



5. Mai  2017

Onlineredaktion Bodo Pell


Gedichte die die Augen für das Naturgeschehen öffnen

Zu intime Lyrik könne beim Leser zum „Fremdschämen“ führen

„Freimütig gesprochen“ heißt der erste Gedicht-Band von Maria Anna Stommel welches sie in der Wildeshauser Gilde Buchhandlung der Presse vorstellte. Stommel, die Musik und Deutsch auf Lehramt studiert hat, befasst sich seit 1970 mit moderner Lyrik. Neben einiger Kurzprosa und Notaten schrieb sie 1987 auch ihre ersten eigenen Gedichte.

Wildeshausen - Stommel die schon immer eine Schwäche für das Lyrische gehabt hat, hat in ihrem Archiv bereits 500 Gedichte, die sie alle neben dem Computer noch handschriftlich abgelegt hat. Stommel die im Oktober 1954 geboren wurde, ist verheiratet, hat vier Kinder, lebt und arbeitet als Musiklehrerin und Organistin in Wildeshausen. Seit 2006 ist sie Mitglied der Autorengruppe WORTSTATT in Oldenburg, an deren Lesungen sie regelmäßig teilnimmt und auch eigene öffentliche Lesungen hält.


„Dort habe ich viel gelernt“, erzählte sie. Die Gruppe aus zwölf Mitgliedern sitzen regelmäßig beisammen. Reden und kritisieren die Werke der anderen Autoren. Der Autor selbst sitzt daneben und darf nichts dazu sagen. „Auch wenn die Kritiker hier und dort ein anderes Wort benutzen oder an der Stelle kürzen, bin selbst meine eigene Lektorin“, erklärte sie.

Inspirieren lässt sie sich von dem was sie beschäftigt. Deshalb hat sie immer etwas zum schreiben dabei. Es kann ein Gang durch die Natur sein, ein Zeitungsbericht über Kriegsereignisse und auch mal persönliche Gefühle die sie zum schreiben anregen. Im Urlaub sah sie einen Fesselballon an einem Seil der die Touristen über ein Tal führte. Daraus entstand das Gedicht „Fesselballon“. Zu tiefe Einblicke möchte sie nicht geben, zu intime Lyrik könne beim Leser schnell zum „Fremdschämen“ führen, so Stommel.

Ihre Gedichte sind geprägt von ihrem liebevollen und melancholischen Blick auf die Welt. Ihre Lyrik öffnet dem Leser die Augen für das Naturgeschehen, tritt ein für Liebe und Freundschaft und stößt kritische Gedanken an.

„Es ist ein seltsames Gefühl“, sagte Stommel als sie ihr Buch mit Gedichten, die sie zwischen 2003 und 2016 geschrieben hatte vorstellte welches in vier Kapitel eingeteilt ist und mal kürzere, mal längere Verse, enthält.

Bereits während der Lesung gingen zwei von den wenigen Büchern die sie dabei hatte über den Ladentisch. Kundin Ulrike Schlüter aus Wildeshausen die eigentlich nur für den Enkel für die Taufe ein Buch kaufen wollte, nahm gleich ein zweites von Stommel signiertes Exemplar für ein Geburtstagskind, welches in einem Hospiz in den USA gepflegt wird mit.





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