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Notfallambulanz

SoVD Oldenburg begrüßt die Entlastung der Notfallambulanzen. Die Ärzteversorgung muss gleichzeitig in Stadt und Land verbessert werden. Foto: berggeist007/pixelio.de

15. April 2017

Onlineredaktion: Cornelia Schröder | Innen-Balance

Ärzteversorgung muss in Stadt und Land verbessert werden

Seit 1. April erhalten Krankenhäuser die „Abklärungspauschale“, wenn sie Patienten ohne dringenden Behandlungsbedarf an niedergelassene Ärzte verweisen. Der SoVD Oldenburg begrüßt die Entlastung der Notfallambulanzen. Er warnt aber davor, einen Ärztemangel auf dem Rücken der Patienten auszutragen und fordert, die (Fach)Ärzte-Versorgung bedarfsgerecht auszusteuern und Einrichtungen wie den hausärztlichen Notdienst zu stärken.

Oldenburg - „Die Zahl älterer Menschen und Patienten wächst. Doch die der Ärzte wächst nicht mit, so dass besonders in ländlichen Gebieten nicht immer rechtzeitig ein Mediziner vor Ort sein kann. Oft sind Ältere unsicher, ob die akute Erkrankung lebensbedrohlich ist. Sie suchen dann Notfall-Ambulanzen auf“, sagt Dr. Jörg-Christian Hülper, Regionalleiter des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) im Raum Weser-Ems.

Angesichts der demografischen Entwicklung steht die Notfall-Versorgung vor einem Wandel. Schon heute steigt die Zahl derer, die eine Notaufnahme ansteuert, so dass Krankenhäuser vor einer Blockade durch Bagatell-Patienten warnen. Seit April können Krankenhäuser eine Pauschale für Patienten abrechnen, die keine Notfallbehandlung brauchen und durch einen ambulanten Arzt versorgt werden können. Nach einer Studie der Deutschen Krankenhausgesellschaft ist für etwas jeden dritten Patient die Notaufnahme nicht erforderlich. Der SoVD Kreisverband Oldenburg warnt davor, nur die Symptome zu bekämpfen. Dr. Jörg-Christian Hülper: „Wir müssen auf dem Land die medizinische Betreuung verbessern und die Wege zum Arzt für Ältere so kurz wie möglich machen. In der Stadt gehört dazu, bestehende Hilfen besser bekanntzumachen. Oft weiß der Oldenburger nicht, dass Hausärzte auch nachts, an Feiertagen oder Wochenenden erreichbar sind – und der Weg in die Notaufnahme nicht sein muss.“ 

Unter der bundesweit einheitlichen, kostenlosen Nummer 116 117 ist seit April 2012 der ärztliche Bereitschaftsdienst zu erreichen. Die Behandlung hier ersetzt weder die hausärztliche, kontinuierliche Patientenbetreuung noch den Notruf bei akuten und lebensbedrohlichen Fällen (Telefon 112). „Zum ambulanten ärztlichen Notfalldienst in den sprechstundenfreien Zeiten kommt der Fahrdienst. Er bringt die diensthabenden Ärzte zu den Kranken, die nicht in die Notdienstpraxen kommen können“, so Hülper.

Kontakt:

SoVD Kreisverband Oldenburg

SoVD Sozialberatung 

info@sovd-oldenburg.de

 


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