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002-Die GRÜNEN

 v.l.: Dirk Orth, Gabriele Roggenthien, Regina Huntemann, Klaus Schultze unterstützen die Einrichtung eines Gewerbegebirt in Hockensberg    Bild: privat                        



12.Juli 2017

Onlineredaktion Bodo Pell / Die GRÜNEN


Grüne unterstützen Industrie- und Gewerbegebiet in Hockensberg

Ratsfraktionen von Dötlingen, Prinzhöfte und Wildeshausen fordern ein umweltverträgliches Musterprojekt

Weil die Planung ein Industriegebiet „Wildeshausen West“ parallel zu einem seit Jahren im Gespräch liegenden Industrie- und Gewerbegebiet in Hockensberg unsinnig ist und nur zum Verramschen wertvoller Flächen führt, unterstützen die Ratsfraktionen von Dötlingen, Prinzhöfte und Stadt Wildeshausen die Errichtung in Hockensberg.

Dötlingen- „Generell ist der fortschreitende Flächenverbrauch durch die Wirtschaft ein großes Umweltproblem, das dringend eingedämmt werden muss. Der einzig noch gangbare Weg sind interkommunale Gewerbegebiete, die realistisch bedarfsgerecht entwickelt werden und wo die unheilvolle Flächenkonkurrenz unter den Kommunen vermieden wird“, erläutert Klaus Schultze stellvertretend für die drei Ratsfraktionen. „Daher ist die Planung, das Industriegebiet Wildeshausen West parallel zu entwickeln unsinnig und führt letzten Endes nur zum Verramschen wertvoller Flächen“, so der Wildeshauser Ratsherr weiter.

Für Hockensberg fordern Die GRÜNEN die ökologische Optimierung des Unvermeidbaren. „Sinnvoll wäre die Nutzung des in der unmittelbaren Umgebung erzeugten regenerativen Stroms und der Abwärme von Biogasanlagen“, konkretisiert die Grüne Ratsfrau aus Prinzhöfte Regina Huntemann diese Forderung. „Eine eigene Kläranlage in dem geplanten Gebiet und die Verwendung moderner Baustoffe zur Reduzierung der Flächenversiegelung, sind weitere Möglichkeiten das Projekt umweltverträglich zu entwickeln“, ergänzt der Wildeshauser Ratsherr Uwe Bock (Piraten).

„Sehr wichtig ist uns aber auch die frühzeitige Einbeziehung der Anwohner bei der Detailplanung, um beispielsweise unnötige Verkehrsbelastungen zu vermeiden“, fordert Dirk Orth, „denn „konsequent nachhaltige Entwicklung umfasst auch soziale Aspekte, indem die Belange des Bürgers berücksichtigt werden und er an den Entscheidungen beteiligt wird“, so der Dötlinger Ratsherr weiter.

„Das die nachhaltige Entwicklung keine Utopie ist, die hohe Kosten verursacht, hat der Vortrag der Expertin Veronika Wolf gezeigt, die im letzten Jahr auf Einladung der Dötlinger Grünen zu diesem Thema referiert hat“, erinnert sich Gabriele Roggenthien. „Entscheidend ist, ein in diesen Fragen kompetentes Planungsbüro zu beauftragen, “ so die die Dötlinger Fraktionsvorsitzende.

Schließlich kommt es auf eine umsichtige Vermarktung und Vergabe der Flächen an: „Keinesfalls akzeptieren wir die Ansiedlung von Betrieben der Fleischindustrie“, sind sich alle grünen Ratsmitglieder einig.


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