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Freiwilligenaktion am 2. Februar bei der Bookholter Sandgrube. Foto: Landkreis Oldenburg

02. Februar 2018

Onlineredaktion: Meike Schröder

Erfolgreiche Zusammenarbeit für die Fortpflanzung der Knoblauchkröte

Aus Mitteln des Ökokontos des Landkreises Oldenburg soll im Hatter Ortsteil Munderloh ein besonderes Artenschutzprojekt umgesetzt werden. Zwei Kleingewässer sollen gepflegt und als Laichhabitat für die geschützte Knoblauchkröte hergerichtet werden. Ehrenamtliche verschiedener Vereine haben ihre Unterstützung zugesagt.

Landkreis Oldenburg | Munderloh - Die Knoblauchkröte ist eine selten gewordene Art, die nach der europäischen FFH-Richtlinie streng geschützt ist. Knoblauchkröten sind Spezialisten und leben den größten Teil des Jahres eingegraben in lockeren Sandböden. Zur Fortpflanzung benötigen sie fischfreie, besonnte Kleingewässer.

Initiiert vom NABU Hatten startete Anfang 2018 in Munderloh ein besonderes Artenschutzprojekt. Ziel ist es, zwei Kleingewässer in der ehemaligen Sandgrube Bookholt, die als Naturdenkmal unter Schutz steht, zu pflegen und als Laichhabitat für die Knoblauchkröte herzurichten.

Hierfür fand noch im Dezember 2017 ein erstes Treffen vor Ort statt, an dem sich neben dem NABU und der UNB des Landkreises Oldenburg auch Mitglieder des Bürgervereins Munderloh und der Jägerschaft beteiligten, die bereits in der Vergangenheit Pflegemaßnahmen im Naturdenkmal durchgeführt haben. Man war sich schnell einig, dass hier eine Rücknahme des Gehölzaufwuchses und eine Entschlammung der Kleingewässer notwendig ist.0202-bookholt

Anfang des Jahres wurden daher zunächst die größeren Bäume um die Gewässer und am Südrand der Heide entnommen. Am 2. Februar haben insgesamt gut ein Dutzend Mitglieder des Hegerings Hatten, der Bläsergruppe Dingstede, des Bürgervereins Munderloh sowie des NABU Hatten in einer gemeinsamen Freiwilligenaktion die Heideflächen entkusselt und die verbliebenen Sträucher entfernt.

Nun ist der Weg frei, im Spätsommer auch die Gewässer zu bearbeiten und damit beste Voraussetzungen für eine Wideransiedlung der Knoblauchkröte zu schaffen. Dies soll mit Mitteln aus dem Ökokonto des Landkreises finanziert werden.

Von den Pflegemaßnahmen können neben der Knoblauchkröte auch besondere Pflanzenvorkommen wie z.B. Sonnentau, Froschlöffel oder Sumpfbärlapp, weitere Amphibien wie Kammmolch oder Laubfrosch sowie verschiedene Libellenarten profitieren.

Kontakt:

Landkreis Oldenburg
Oliver Galeotti

Tel.: (04431) 85-307
www.oldenburg-kreis.de


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