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021- Alkohol

 Etwa 1500 Jugendliche mussten wegen einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus behandlt werden.  Foto: pixabay.com.de  



29. Januar 2018

Onlineredaktion Bodo Pell


Gesundheitliche und psychosoziale Folgen durch Alkohol

1.500 Jugendliche wegen Alkoholvergiftung im Krankenhaus

Im Jahr 2016 wurden in Niedersachsen 1.428 Jugendliche unter 18 Jahren wegen akuter Alkoholvergiftung stationär im Krankenhaus behandelt, 782 Jungen und 646 Mädchen. Im Vergleich mit dem Vorjahr ist das eine Steigerung von mehr als fünf Prozent.


Wildeshausen - 2015 waren es 1.351 Jugendliche, 726 Jungen und 625 Mädchen. Das berichtet die Krankenkasse IKK classic, die aktuelle Daten vom niedersächsischen Landesamt für Statistik ausgewertet hat. Insgesamt ist 2016 in Niedersachsen die Anzahl der klinischen Behandlungsfälle wegen übermäßigen Alkoholkonsums mit 11.906 nahezu unverändert geblieben, 2015 waren es 11.910.


Im Landkreis Oldenburg erlitten 2016 insgesamt 151 Personen eine Alkoholvergiftung, die zum Klinikaufenthalt führte, drei mehr als im Jahr zuvor (2015 = 154 Personen). Bei den unter 18-Jährigen im Landkreis erkannte die IKK classic dagegen eine Verminderung: 2016 mussten 22 von ihnen wegen einer Alkoholvergiftung in stationärer Behandlung (15 Jungen, 7 Mädchen), 2015 waren es 29 (19 Jungen, 10 Mädchen).

„Je früher Jugendliche anfangen Alkohol zu trinken, desto schwerwiegender können gesundheitliche und psychosoziale Folgen sein", warnt Peter Rupprecht von der IKK classic. „Das liegt unter anderen daran, dass noch nicht vollständig ausgereifte Organe, wie beispielsweise das Gehirn, viel anfälliger für die im Alkohol enthaltenden Giftstoffe sind." Eltern sollten deshalb darauf achten, ihren Kindern den verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol zu vermitteln und vorzuleben. 

Die IKK classic erinnert in dem Zusammenhang an die Jugendgesundheitsuntersuchung (J1), auf die Kinder zwischen zwölf und 14 Jahren Anspruch haben. Bei dieser Früherkennungsuntersuchung erläutert der Haus- oder Kinderarzt dem Jugendlichen auch individuelle Gesundheitsrisiken wie Rauchen, Drogen-, Alkohol- und Medikamentenmissbrauch und gesundheitsschädigendes Ernährungs- und Bewegungsverhalten. Diesen Termin sollten Jugendliche ohne Begleitung der Eltern wahrnehmen, außer sie bitten darum. 


Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren dürfen nach dem deutschen Jugendschutzgesetz in der Öffentlichkeit überhaupt keinen Alkohol zu sich nehmen, es sei denn, sie sind in Begleitung einer erziehungsberechtigten Person. Dann sind Bier, Sekt und Wein schon für 14-Jährige gesetzlich erlaubt. Spirituosen und Mixgetränke mit Spirituosen, wie Alkopops, sind generell bis zum 18. Geburtstag verboten.

Das kann böse Folgen haben: Fast 1.500 Jugendliche aus Niedersachsen mussten wegen Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. 


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