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4.17.1 Fasching um den Ring

Ganderkesee gilt als Hochburg des Karnevals im Norden. Bilder: Jörg Beumelburg



28. Februar  2017

Onlineredaktion von Jörg Beumelburg

Narren trotzten dem schlechten Wetter beim Fasching um den Ring

Gut gelaunt und fröhliche Jecken in Ganderkesee

Landrat empfängt die Tollitäten im Kreishaus

Auch beim 66. Fasching um den Ring zeigte sich sowohl das Publikum, als auch die Umzugsteilnehmer in guter Feierlaune und das trotz Regen und Kälte. Nach 10 Jahren ohne Regen und Schnee, hat es die Jecken mit dem schlechten Wetter am Sonnabend zwar hart getroffen, doch die Feierlaune war trotz allem ausgesprochen gut. Knapp 4000 Umzugsteilnehmer machten den Fasching um den Ring zu einer besonderen Erlebnismeile.

 

3.17.1 Fasching um den Ring


Ganderkesee | Landkreis Oldenburg - 
Nach 10 Jahren ohne Regen und Schnee; nun hat es den GGV am vergangenen Sonnabend dann doch erwischt. Doch sowohl die Umzugteilnehmer, als auch die Zaungäste trotzten das schlechte Wetter quasi frei nach dem Motto: "Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur falsche Kleidung". Und auch Carsten Harings schien der durchgehende Nieselregen nichts auszumachen. "Ich sage, der Regen kann uns mal", waren seine Worte beim Startschuss zur 66. Session.

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"Trotz dieser mistigen Wetterlage bin ich überaus positiv überrascht, wie alle Beteiligten damit umgegangen sind", freute sich Ronalt Bachmann vom GGV.

Sage und schreibe 4000 Teilnehmer und 100 Zugnummern gab es in diesem Jahr. Von farbenprächtigen Fußgruppen bis hin zu ideenreiche Wagen war alles dabei, was eben zu einem waschechten Karnevalumzug dazugehört.

Und ganz nebenbei war es sogar eine Rekordbeteiligung, bei der nicht nur Gruppen aus dem gesamten Landkreis Oldenburg, sondern auch aus der Stadt Delmenhorst und Bremen dabei waren. Ohnehin gilt das Ganderkeseer Faschingtreiben als Hochburg des Nordens.

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Auffällig war in diesem Jahr allerdings die enorm hohe Sicherheitsvorkehrung. So zeigte sich die Polizei, die aus dem gesamten Oldenburger Gebiet zusammengezogen worden ist, mehr Präsens als gegenüber den Vorjahren.

2.17 Fasching um den RingDie Beamten wollten bei dieser Großveranstaltung, an der cirka 30 000 Zaungäste am Straßenrand standen, einen besseren Schutz bieten. Auch wenn es keine Hinweise auf irgendeine Gefährdung gab, so stellten sie sich nichtsdestotrotz als Polizei auf denkbare Ereignisse ein, bei der die Beamten zum Teil auch mit Maschinenpistolen ausgerüstet waren. Unterstützung bekamen sie zudem von einem Securitydienst mit etwa 300 Bediensteten, die sich entlang der 3,5 langen Umzugsstrecke postierten. 

Hinzu kamen ehrenamtliche Hilfskräfte des Technischen Hilfswerks unter anderem aus Bookholzberg, Delmenhorst und Bremen.  Doch nach Angaben der Polizei kam es zu keinerlei nennenswerten Ausschreitungen. Allerdings mussten sie sich mit dem einen oder anderen Betrunkenen kümmern. Am Ende ist alles friedlich verlaufen und die Organisatoren waren trotz geringen Einbußen an Zuschauern sehr zufrieden.

Mit dabei war auch die Landjugend der Gemeinde Dötlingen und das im 15. Jahr. Sie traten als Schneewittchen und die Zwerge auf. Bereits im Vorfeld hatten sich unter anderem Bianca Klaener und Thorsten Falk Gedanken darüber gemacht, wie sie sich in diesem Jahr darstellen wollen und kamen auf das Thema. „Wir sind mit 45 Leuten dabei. Es ist für uns eines der größten Veranstaltungen wo wir mal alle zusammenkommen", sagte Bianca Klaener.

Und was wäre der Fasching um den Ring ohne Motivwagen. So wie es auch bei der Gruppe aus Munderloh war. Sie traten als Familie Poggenstedt auf. Für sie war es das sechste Mal, dass sie am Umzug teilnahmen. Sie steckten viel Arbeit in ihren Wagen. Doch unverständlich war es für sie, dass in diesem Jahr der TÜV bei ihnen vorbeischaute, um den Wagen technisch abzunehmen. „Sicherheit muss zwar gewährleistet sein, doch so ist das übertrieben“, sagte Michael Meier.

Am Ende konnte man sicherlich sagen, grauer Himmel und bunte Narren bei dem die Karnevalisten dem Regen trotzten.

Antrittsbesuch im Kreishaus - Landrat begrüßte die Prinzenpaare

5.17.1 Fasching um den Ring

Am Montag danach versammelten sich die Tollitäten im Wildeshauser Kreishaus, um dem Landrat seine Aufwartung zu machen. Es waren die  kleinen und großen Prinzen sowie Ehrendamen, die vom Landrat empfangen wurden.

In einem kleinen Rückblick auf den Umzug zeigte sich Carsten Harings froh gelaunt. Für ihn habe es trotz Regen und Kälte viel Spaß gemacht. Angereist waren das Prinzenpaar Christian I und Anke III zusammen mit dem Kinderprinzenpaar Tade I und Josefine nebst Gefolge.

Bei Berliner und Victoria kam es zu einem kleinen Plausch, bei dem ein kurzes Fazit auf dem Umzug gezogen wurde. Stimmungsvolle Büttenabende, die Feier nach dem großen Umzug im Festzelt und das Katerfrühstück am Tag danach, für Harings war es wieder eine gelungene Veranstaltung.

2.17 Fasching um den Ring"Es ist einfach großartig, was in Ganderkesee auf die Beine gestellt wird.  Dabei lobte er auch die gute Zusammenarbeit zwischen dem GGV und der Landkreisverwaltung.  Er sprach auch die enorm hohen Sicherheitvorkehrungen an.

"Heutzutage ist es einfach notwendig, für die Sicherheit zu sorgen. Und maßgeblich hatte dafür die Polizei gesorgt. Allerdings nicht aus Gründen der Angst auf Terroranschlägen, sondern vielmehr deshalb, als dass es auch andere Vollpfosten gibt, die immer wieder für Unruhe sorgen", machte Harings deutlich.

1.17 Kampagne EhrenamtFür ihn haben sämtliche Sicherheitskräfte und auch die Sanitätsdienste des Deutschen Roten Kreuzes einen super Job gemacht. Letztere waren so gut organisiert, in dem sie noch weitere Hilfskräfte von dem Malteser Hilfsdienst und den Johanniter dazu holten. "Die Polizei hat sich maßgegeblich eingebracht, ohne dabei bedrohlich zu wirken", sagte das Kreisoberhaupt weiter.

Doch mit dem Aschermittwoch neigt sich die Faschingszeit dem Ende entgegen. Dann werden die Jecken den Rathausschlüssel an die Bürgermeisterin Alice Gerken überreicht und am Abend der Fasching beerdigt.

Internetservice Oldenburg LK





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