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100-Feuerwehrsirene

Die Feuerwehrmänner (von links) Jörg Kramer, Ralf Kempermann und Conrad Kramer freuen sich mit Himmelsthür-Regionalgeschäftsführer Jörg Arendt-Uhde über die geschenkte Sirene  Foto: Barbara Wündisch-Konz    



29. März 2017

Onlineredaktion Bodo Pell


Wildeshauser Feuerwehr freut sich über geschenkte Sirene

„Alte Dinge sind erhaltenswert“ 

Die Diakonie Himmelsthür hat der Freiwilligen Feuerwehr Wildeshausen eine ausgediente Sirene geschenkt. Sie hatte auf dem Dach des Hauses Ammerland der Einrichtung Himmelsthür gestanden und soll auf dem Verwaltungstrakt des neuen Feuerwehrhauses in der Pagenmarsch angebracht werden.

Wildeshausen - Sie solle zukünftig wieder ertönen, sagte der stellvertretende Ortsbrandmeister Conrad Kramer bei einem Pressetermin am Montag und bedankte sich herzlich. Mit dieser Geste dankte Regionalgeschäftsführer der Diakonie Himmelsthür Jörg Arendt-Uhde der Freiwilligen Feuerwehr. „Es ist eine gute Idee, der Feuerwehr auf diese Weise Dankeschön zu sagen", sagte Jörg Arendt.

Er bezog sich damit auf die in der Vergangenheit oft eingetretenen Fehlalarme. Beide Seiten waren sich aber einig, dass der Kontakt zueinander viel besser geworden sei, seitdem man sich regelmäßig austauscht. 


Laut der Feuerwehr gibt es in Wildeshausen fünf aktive Sirenen. Die übernommene Sirene der Diakonie Himmelsthür wird die sechste sein, die im Alarmfall warnt und die Feuerwehrleute zum Dienst ruft. Auch zum Probealarm einmal im Monat wird sie künftig zu hören sein.

Die historische Sirene gehörte zu dem früheren Katastrophenschutz und sei keine Sirene der Feuerwehr, wusste Zugführer Jörg Kramer zu berichten. Sie stammt wohl aus den 60er Jahren und war für die damalige Lungenheilklinik und ab 1975 für die Bewohner der Diakonie Himmelsthür im Einsatz.


Während des Kalten Krieges wurden regelmäßig Probealarme und Katastrophenübungen abgehalten. Ein einminütiger Dauerton beispielsweise sollte die Bevölkerung dazu bringen, das Radio einzuschalten, um weitere Informationen zu erhalten. Mit dem Ende des Kalten Krieges 1989 verlor die Sirene ihre Funktion und schwieg viele Jahre.

Jörg Kramer hatte schon früh ein Interesse auf die Sirene der Diakonie Himmelsthür bekundet. Als er mit dem Fahrrad an der Dr.-Klingenberg-Straße unterwegs gewesen sei, habe er die alte Sirene mit ihrer klassischen Haube auf dem Dach stehen sehen. Er wollte sie unbedingt für die Feuerwehr Wildeshausen haben. Man hätte sich zwar auch eine neue Sirene kaufen können, es gebe sogar digitale Hilfsmittel wie eine App, um Alarm auszulösen, doch erstens müsse jeder bei der Feuerwehr eine solche App installieren. Zweitens seien alte Dinge einfach erhaltenswert, so Kramer.

Nun wird sie auf dem neuen Feuerwehrhaus einer neuen Bestimmung zugeführt. Allerdings muss sie noch gründlich überarbeitet werden. Der Rost kommt ab und wird frisch gestrichen sowie der Motor instandgesetzt. Die Feuerwehrleute haben keinen Zweifel daran, dass die Sirene wieder ihren Dienst tun wird. Bis zum Richtfest des Feuerwehrhauses am 7. April, wird sie jedoch noch nicht aufgebaut sein, aber bis zur Einweihung auf jeden Fall, sagte Conrad Kramer. Die Diakonie Himmelsthür-Vertreter haben sich bereits zum Gegenbesuch angekündigt.







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