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328-Helfer-App

Jörn Kaminski erklärt bei der Auftaktveranstaltung die Ersthelfer App   Fotos: bodopell  



28. Dezember 2017

Onlineredaktion Bodo Pell


INNOVATIVE ERSTHELFER-ALARMIERUNG

Erhöhung der Überlebungsraten nach Herzstillstand

Hilfe in den ersten Minuten nach einem Herzstilstand ist Lebensrettend. Ein Rettungswagen im Oldenburger Land braucht zwischen sieben und neun Minuten zum Hilfebedürftigen. Kürzlich hatte das Gesundheitsamt Oldenburg zu einer Auftaktveranstaltung „Projekt Erleben“ gerufen um Ersthelfern eine „App, die Leben retten kann“ vorzustellen.


Wildeshausen - Jörn Kaminski Leiter Rettungsdienst beim Landkreis Oldenburg stellte kürzlich Vertretern verschiedener Rettungsdiensten und Ersthelfern sowie der Polizei und Feuerwehr die neue „App, die Leben retten kann“ vor. 

Etwa 75000 Menschen erleiden jedes Jahr einen außerklinischen Herzstillstand. Jetzt zählt jede Sekunde den Menschen wieder zu beleben um neurologische Schäden zu vermeiden. Ein Rettungswagen braucht im Oldenburger Land, immer noch sieben bis neun Minuten seit der Alarmierung um beim Hilfebedürftigen zu sein. 

329-Helfer-App

 

Der Landkreis Oldenburg ist ein Flächenlandkreis von etwa 1.063 Quadratkilometer inmitten Niedersachsens. Nachbarn sind der Landkreis Ammerland und die Stadt Oldenburg im Norden, der Landkreis Wesermarsch im Nord-Osten, die Stadt Delmenhorst im Osten, der Landkreis Diepholz im Süd-Osten, der Landkreis Vechta im Süd-Westen sowie der Landkreis Cloppenburg im Westen. Die Bevölkerungsdichte beträgt bei einer Einwohnerzahl von etwa 128.000 Menschen somit 118 Einwohner auf einen Quadratkilometer. 


Hier gilt es jetzt Ersthelfer mit Erfahrung in Reanimation mit und ohne Defibrillator (AED) zu gewinnen, die über ihr Smartphone zu erreichen sind. Erreichbar sein, heißt nicht Tag und Nacht zur Verfügung zu stehen. 


Wer seinen Status auf erreichbar gestellt hat, wird von der Einsatzzentrale erfasst und dem Einsatzort des Geschehens zu geordnet. Die Leitstelle erfasst alle angemeldeten Personen um den Einsatzort und fragt bei allen an ob sie den Einsatz annehmen. Der Ersthelfer bestätigt dieses mit seinem Code. So kann es vorkommen dass mehrere Helfer am Einsatzort sind und im besten Fall ein Helfer der von zu Hause kommt und einen automatisierten externen Defibrillators (AED) mitbringt. Die Helfer versorgen die bedürftige Person so lange bis das Rettungsfahrzeug eintrifft und bei Bedarf helfen sie beim Absichern des Einsatzortes. 


Ständige Erreichbarkeit bedeutet nicht, dass die Helfer Tag und Nacht erreichbar sein müssen, erklärte Kaminski. Wenn zum Beispiel ein Vater rechts und links ein Kind an der Hand hat und an einer Ampel steht, und auf seinem Smartphone seine Verfügbarkeit angegeben hat, und in etwa einem Kilometer eine Person Hilfe braucht, ist er erreichbar aber nicht Einsatzbereit erklärte er weiter. Dann kann der Vater entscheiden ob er die Anfrage annimmt. „Niemand wird in solch einer Situation wegen unterlassener Hilfeleistung belangt oder braucht ein schlechtes Gewissen zu haben“, erklärte Kaminski. 

 
Auch ohne Werbung in der Öffentlichkeit hat sich die App die Im Oktober im Landkreis Oldenburg eingeführt wurde herumgesprochen. Bereits 200 Ersthelfer haben sich registriert. Die Helfer sind auf dem Weg zum Einsatzort versichert. Die App ist nur für Hilfe zur Reanimation gedacht. Über eine Erweiterung der Hilfearten wird zurzeit nachgedacht. Helfer die zum Einsatzort fahren, haben keine Sonderrechte, erklärte Kaminski. 


Die Funktionsweise der App (corhelp3.de) ist auch unter http://corhelp3r.de zu finden.
 

Ansprechpartner ist der Landkreis Oldenburg
Amt 32 Rettungsdienst -
Delmenhorster Straße 6
27793 Wildeshausen

Jörn Kaminski
Leiter Rettungsdienst

04431 85 625

Rabea Beyer
04431 85 674

info@projekt-erleben.de

www.projekt-erleben.de


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