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001-Bäume Pflanzen -Landesforsten Ahlhorn

Eine halbe Million Bäume wurde durch die Landesforsten Niedersachsen aktuell gepflanzt. Bild: Landesforsten   



27. April  2017

Onlineredaktion Bodo Pell


Landesforsten pflanzen 500.000 Bäume

Landesforsten pflanzen Buchen, Roteichen und Douglasien 

Während der Winter die traditionelle Zeit für den Holzeinschlag im Laubwald ist, organisieren die Förster im Frühling den notwendigen Baumnachwuchs. Durch die milden Winter wird vom Herbst bis Frühjahr gepflanzt, wenn es frostfrei ist. 

Großenkneten|Ankum|Neuenburg- So sind die meisten Bäumchen schon gut im Boden versorgt, wenn es zu den ersten Frühjahrstrockenperioden kommt.
 

Im Forstamt Neuenburg sind nach vielen Jahren ohne geeignete Setzlinge jetzt in einer Eichenpflanzoffensive rund 70.000 junge Eichen nachgepflanzt worden. Dies betrifft vor allem die Wälder der Friesischen Wehde zwischen Varel und Neuenburg sowie den Hasbruch bei Hude. „Wir haben überwiegend größere Eichen mit Hilfe eines Kleinbaggers gesetzt“, schildert Forstamtsleiter Dr. Martin Dippel das Vorgehen, „damit erübrigt sich ein Wildschutzzaun, die Pflegekosten vermindern sich und der etwas größere Baum erschließt mit seinen Wurzeln gleich tiefere Bodenschichten mit geringerer Bodenversauerung.“

Im Forstamt Ankum dagegen spielt der Umbau der Kiefernwälder zu Mischwäldern – insbesondere im Emsland- eine große Rolle. So ließ allein in der Revierförsterei Altenlingen Revierförster Wilhelm Warning 70.000 Bäumchen, zur einen Hälfte Laubbäume (Buchen, Roteichen) und zur anderen Hälfte Nadelbäume (Douglasien) unter alte Kiefern in den Wäldern rund um Lingen pflanzen. „Neben 75.000 Douglasien und 100.000 Buchen sowie einigen tausend Roteichen für den Waldumbau wurden fast 100.000 Eichen vor allem im Rahmen von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen gepflanzt.“ so Forstamtsleiter Ulrich Zeigermann, „Dabei sind auch 2.000 Baumhasel, deren Wachstum in Zeiten fortschreitender Klimaerwärmung hier interessant werden könnte.“

Auch im Forstamt Ahlhorn wurden zwischen Syke und Cloppenburg jetzt 200.000 Bäume gepflanzt, davon alleine 50.000 Laubbäume für neuen Trinkwasserschutzwald. Die restliche Zahl an Bäumen wurde überwiegend zur Anreicherung von Nadelwäldern mit Buche und Douglasie eingesetzt.


„Der Umbau der Kiefernwälder aus den Erstaufforstungen des 19. Jahrhunderts in stabilere Mischwälder mit vor allem Buchen und Douglasien-Beimischung ist in vollem Gange“ so Stefan Grußdorf, stellvertretender Forstamtsleiter in Ahlhorn. Wer heute durch die Kiefernwälder im niedersächsischen Flachland führe, könne häufig bei genauem Hinsehen unter dem altem Kiefernwald die neuen Baumarten entdecken.


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