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In Niedersachsen liegen die Aufwendungen für Schulmaterial mit knapp 32 Prozent über den Bundesdurchschnittsausgaben und am höchsten. Foto: Timo Klostermeier_pixelio.de

 

04. August 2017

Onlineredaktion: Cornelia Schröder

Nur mehr Geld aus dem Bildungspaket sichert Bildungsgerechtigkeit schon in der Schule

Pro Jahr müssen Familien in Niedersachsen durchschnittlich über 200 Euro für Schulmaterialien  ausgeben. „Da reichen die 100 Euro aus dem Bildungspaket hinten und vorne nicht“, sagt  Hannelore Veit. 1. Vorsitzende des SoVD-Kreisverbands Oldenburg. „ Das Bildungspaket muss schwerer werden, damit alle in der Schule die gleichen Chancen zum Erfolg haben. Allein für Schulbücher müssen sozial benachteiligte Familien mehr Geld bekommen“.

Oldenburg - Die Oldenburger SoVD-Vorsitzende nimmt Bezug auf eine Studie der Landeskirche Hannover und der Diakonie Niedersachsen. Danach fallen pro Jahr 214 Euro an, um ein Kind für die Schule auszustatten. Dazu kommen noch 60 Euro  Gebühren für die Ausleihe von Schulbüchern.

In einer gerade veröffentlichten Studie nennt das Shoppingportal  idealo die Gesamtkosten für  Einschulung, Erstausstattung, Bücher und Essen, Verkehrstickets, Arbeitsmaterialien sowie Klassenfahrten und Hortbetreuung: Ein Schulleben in Deutschland kostet von der Schultüte bis zum Abitur durchschnittlich 20.700 Euro. In Niedersachsen liegen die Aufwendungen mit knapp 32 Prozent über den Bundesdurchschnittsausgaben und am höchsten.

Zur Einschulung sind die Bildungsausgaben mit 425 bis 525 Euro noch in allen Bundesländern etwa gleich; dann beginnen die Unterschiede. So ist die Ausstattung mit Lernmitteln in Niedersachsen Sache der Erziehungsberechtigten. Hier gibt es keine Lernmittelfreiheit. Ein Erlass regelt die Ausleihe von Schulbüchern. Die Gebühren betragen zwischen 33  und  40 Prozent des Ladenpreises pro Schulbuch und Schuljahr. „Wenn ein Chemiebuch für die Oberstufe schon 37,50 Euro kostet, ist das zu viel, um es aus dem aus dem Hartz-IV-Regelsatz anzusparen Wir sind daher der Meinung, dass Hartz-IV-Empfänger nicht verpflichtet sind, Schulbücher aus dem Regelsatz zu bezahlen. Auch das Bildungspaket ist dafür nicht gedacht; die 100 Euro jährlich, die die Jobcenter vor Ort pro Schüler zahlen, sind für Hefte, Stifte oder Ausflüge. Wenn die Ausstattung mit Büchern und Schulmaterialien nicht verbessert wird, bleibt die Chancengleichheit schon in der Schule sitzen“, sagt Veit.

Kontakt:

SoVD-Beratungszentrum Oldenburg (Sozialverband Deutschland e.V.)

Donnerschweer Str. 4

26123 Oldenburg

www.sovd-oldenburg.de

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