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139-BBS Europaschule

 Zwölf Schüler wurden von David McAllister als Europa-Botschafter ausgezeichnet     Bilder: bodopell  



10. Mai  2017

Onlineredaktion Bodo Pell


Schüler der BBS Wildeshausen bildeten ein menschliches Europazeichen

David McAllister zeichnete zwölf Schüler als Europabotschafter aus

Etwa 700 Schüler der Berufsbildenden Schule (BBS) in Wildeshausen bildeten ein menschliches Europazeichen um sich für ein vereintes Europa einzusetzen. Bereits ein paar Tage vorher besuchte der Abgeordnete des Europäischen Parlaments David McAllister die BBS um die Schüler für ein geeintes Europa zu begeistern.

Wildeshausen - Bereits 2015 wurde die Berufsbildende Schule in Wildeshausen zur „Botschafterschule des Europäischen Parlaments“ ernannt. Um ein weiteres Zeichen zu setzten, stellten sich etwa 700 Schüler aus den Schulen Feldstraße und St. Peterstraße auf dem Schulhof Feldstraße zu einer „EU“-Formation auf. Dabei hielten sie eine „EU-Fahne“ und Plakate mit Aufschriften wie „Ja zu Europa“, „Gemeinsam Europa gestalten“, „Zusammen stark!“ oder „We are Europe“ hoch.

138-BBS EuropaschuleAnlässlich der Europawochen besuchte der Abgeordnete des Europäischen Parlaments David McAllister die BBS um zwölf Schüler als Europabotschafter auszuzeichnen. Sie hatten an dem Projekt „Euroscola“ teilgenommen, zu dem auch eine Reise nach Straßburg zum Europäischen Parlament gehörte. Dort arbeiteten sie für einen Tag „Abgeordnete“ der Kammer wo sie sich auch mit Jugendlichen anderer Länder austauschten.

McAllister sagte den Schülern wie wichtig Europa sei und das es von der heutigen Generation ankommt ob Euro bestehen bleibt. Er erklärte wie wichtig die Europäische Union sei. Sie stehe für Frieden, Freiheit und Wohlstand. Eigentlich ist die EU eine Erfolgsgeschichte die derzeit um das Vertrauen der Menschen kämpfe. Ein grenzenloses Europa sei ein Segen und keine Selbstverständlichkeit erklärte er und erinnerte an die Zeiten wo an den Außengrenzen Deutschlands noch Kontrollen und Zöllen als Hemmnis für die Wirtschaft galt. Er sagte auch das in der EU manches besser gemacht werden müsse und sich die EU nicht um alles kümmern solle, dabei kritisierte er das „bürokratische Klein-Klein“.

140-BBS EuropaschuleMcAllister warnte auch vor dem „Gift des Nationalismus“, dieser führe nur zu Soldatenfriedhöfen. Wenn Schulen sich zu einem Besuch im Europaparlament anmelden, mache er immer eine Exkursion zum Soldatenfriedhof Strasbourg-Cronenbourg um den Jugendlichen die Folgen vor Augen zu führen, erklärte er.

Das Gegenteil des Nationalismus“ ist der Patriotismus. Ein Patriot sei stolz auf sein Land, ein Nationalist überhöhe es.

„Macht, was ihr wollt, aber werdet keine Nationalisten!“

appelierte er eindringlich.

Desweiteren warnte er vor sogenannten Alternativen in Deutschland vor Politikern, die „einfache Antworten auf schwierige Fragen geben. Dabei spielte er auf David Cameron an, der nach dem sich die Briten für den Brexit entschieden hatten, das Weite gesucht hat, weil er gemerkt hat was er mit seinen Lügen angerichtet hat.

Während der Fragestunde gab McAllister auf die Frage eines Schülers wie er zu den Beitrittsverhandlungen der EU mit der Türkei stehe, ehrliche Antworten. Die Türkei hätte sich zum Negativen entwickelt. Beitrittsverhandlungen mit der Türkei würden sich sehr lange hinziehen.

Er betonte seine persönliche Meinung in dem er sagte,
„Die Türkei sei ein tolles Land mit tollen Menschen und ein wichtiger Nato- und Handelspartner. Aber: „Mit Erdogan wird die Türkei nie Mitglied der EU werden. Deswegen sei er dafür, die Verhandlungen auszusetzen.

Im Anschluss an die Fragerunde enthüllte er auf dem Flur vor der Verwaltung ein Europaschild.


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